Urteil vom 17.02.2011
Gemeinsam mit der Bayerischen Landesapothekerkammer klagte die
Landesapothekerkammer Baden-Württemberg über die Wettbewerbszentrale
gegen die niederländische Versandapotheke Vitalsana B.V. Die Tochter der
Firma Schlecker mit Sitz in Ehingen verfolgt nach Ansicht der Kammern
und der Wettbewerbszentrale Geschäftspraktiken, die aus
wettbewerbsrechtlicher bzw. pharmazeutischer Sicht höchst bedenklich
sind und gegen geltendes Recht verstoßen. Wir berichten darüber in Cosmas 2/2011 auf S. 32. Das Urteil steht Ihnen hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.
24.06.2010
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem
„Visavia-Urteil“ (wir berichteten zum Thema zuletzt in Cosmas 4/09, S.
24) vom 24.06.2010 Arzneimittelabgabeterminals im Wesentlichen für
unzulässig erklärt: Dokumentationspflichten auf der Verschreibung wird
bei der Bedienung des Terminals aus der Ferne durch externe Mitarbeiter
eines Servicecenters nicht genügt. Außerdem sind vertragliche
Weisungsrechte des Apothekenleiters gegenüber diesen Mitarbeitern des
externen Servicecenters nicht ausreichend und mit dem Grundsatz der
persönlichen Leitung der Apotheke nicht vereinbar. [Weiter]
Steuerliche Absetzbarkeit teils beruflich und teils privat veranlasster Reisen erweitert
Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 21.09.2009
Zahlreiche Apotheker besuchen Fortbildungsveranstaltungen, z.B. den traditionellen Pharmakongress in Davos oder Meran. Gerade, wenn der Veranstaltungsort in touristisch attraktivem Gebiet liegt, schauen die Finanzbehörden genau hin, wenn es um die steuerliche Absetzbarkeit der Kosten geht. [weiter]
Im Rahmen eines Eilverfahrens hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) das von der Apothekerkammer Niedersachsen gegen die Versandapotheke Sanicare verfügte Verbot einer Stundung der Zuzahlungen bei Arzneimitteln am 20.10.2008 bestätigt. [mehr]
Katzenfelle kommen bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen zur Anwendung und werden zum Teil in Apotheken angeboten. Wenngleich offenbar viele Apotheken bereits gegenwärtig aus tierschutzethischen Erwägungen keine Katzenfelle im Sortiment führen, durften diese Produkte bislang in Apotheken in Verkehr gebracht werden. [mehr]
Laut eines Urteils des Landgerichts Oldenburg vom 30.05.2007 sind weihnachtliche Dekorationsartikel wie Filz-, Metallengel, Organzatischdecken, Keramik-Nikolause, Drahtbäume, Türschilder, Tee- und Windlichter, Holzfiguren, Metallsterne, Kinderdecken und Plüschtiere mit Rasseln keine apothekenüblichen Waren im Sinne des § 25 Apothekenbetriebsordnung.
Demnach ist es Apotheken nicht gestattet, diese Artikel zu bewerben bzw. zu verkaufen, ein Verstoß gegen die Vorschrift stelle zugleich eine unlautere Wettbewerbshandlung dar, so die Oldenburger Richter. [mehr]
Der Apotheker überließ dem ihm bekannten Patienten jeweils N3 Packungen der Medikamente Marcumar, Enalapril Ratiopharm 5 mg Tabletten, Furosemid Ratiopharm 40 mg Tabletten und Novodigal, obwohl ein Rezept dafür nicht vorlag. [mehr]
Das „Erste Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft“ hat nun zu Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) geführt, welche am 26.08.2006 in Kraft getreten sind. [mehr]
Am 1. Januar 2007 ist das Gesetz über das elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) in Kraft getreten. Danach wird ein elektronisches Handelsregister errichtet, so dass zukünftige Eintragungen sowie Änderungen und Aktualisierungen des Handelsregisters wesentlich schneller erfolgen können. [mehr]
Bereits in Cosmas 3/2005, S. 107, berichteten wir über die Möglichkeiten des Apothekenleiters, sich durch einen Apothekerassistenten oder Pharmazieingenieur vertreten zu lassen. Wegen regelmäßiger Anfragen hierzu wollen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen nochmals näher erläutern [mehr]
Informieren Sie sich in unserem Beitrag: [mehr]

