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Nachweis der Empfangsberechtigung bei Arzneimittellieferungen an Apotheken

11.02.2016

Immer wieder hat die Auslegung des § 4 a Abs. 1 der Arzneimittelhandelsverordnung, wonach  Arzneimittel nur von zur Abgabe von Arzneimitteln berechtigten Betrieben erworben werden dürfen, dazu geführt, dass sich Großhändler und pharmazeutische Unternehmer zum Teil bei jeder Belieferung vergewissert haben, dass die belieferte Apotheke mit einer gültigen Betriebserlaubnis betrieben wird. Dies führte zu einer enormen bürokratischen Belastung.

Nunmehr ist die Arbeitsgruppe Arzneimittel-, Apotheken-, Transfusions- und Betäubungsmittelwesen AATB der Bitte der ABDA um eine Klärung zugunsten einer bundesweit einheitlichen, möglichst unbürokratischen Verwaltungspraxis gefolgt und hat einen einstimmigen Beschluss gefasst: Pharmazeutische Unternehmer und Großhändler haben in geeigneter Weise sicherzustellen, dass sie Arzneimittel nur an berechtigte Abgabestellen und Einzelpersonen liefern. Bei der wiederholten Belieferung von Apotheken ist eine Überprüfung des Vorliegens einer gültigen Apothekenbetriebserlaubnis nicht in jedem Einzelfall einer Bestellung erforderlich.

Damit soll eine bundeseinheitliche Verwaltungspraxis sichergestellt werden.  

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