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Immer mehr Apothekerinnen in öffentlichen Apotheken

05.04.2017

Während die Zahl der öffentlichen Apotheken in Baden-Württemberg kontinuierlich sinkt, steigt die Zahl der beschäftigten Apotheker an. In den öffentlichen Apotheken in Baden-Württemberg arbeiten erstmals über 7.000 Apothekerinnen und Apotheker.

In den 2.547 öffentlichen Apotheken in Baden-Württemberg arbeiteten zum Stichtag 31.12.2016 erstmals über 7.000 Apothekerinnen und Apotheker (Approbierte). Damit steigt die Zahl der in den Apotheken beschäftigten angestellten Apothekerinnen und Apotheker kontinuierlich an. Vor etwa 10 Jahren waren es noch etwa 600 weniger.

Die gestiegene Zahl angestellter Apotheker erklärt Dr. Günther Hanke, Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg: „Arzneimittel ermöglichen immer mehr Menschen, auch im Alter noch aktiv am Leben teilzunehmen. Das funktioniert aber nur, wenn die Arzneimittel richtig angewendet werden. Deshalb wird auch die Beratung in den Apotheken immer intensiver und aufwendiger.“

Jede Apotheke wird von einem Apotheker oder einer Apothekerin geleitet. Hinzu kommen angestellte Apothekerinnen und Apotheker. Zu den Öffnungszeiten einer Apotheke muss immer mindestens ein Approbierter anwesend sein. Gleiches gilt auch für den Notdienst (24 h), den jede Apotheke regelmäßig leistet.

Der Anstieg ist insbesondere auf die gewachsene Zahl der Apothekerinnen zurückzuführen, die inzwischen 75% der Approbierten stellen. Etwa 65% aller angestellten Apothekerinnen und Apotheker in Baden-Württemberg sind in Teilzeit tätig. Trotz der gestiegenen Zahlen herrscht nach wie vor ein großer Bedarf an Apothekern. Die Arbeitslosenquote bei Apothekern liegt nahe 0%. Neben den öffentlichen Apotheken bieten unter anderem auch die Pharmazeutische Industrie oder Krankenhäuser interessante Arbeitsplätze für Apothekerinnen und Apotheker.

 

Ansprechpartner für Ihre Rückfragen:

Stefan Möbius
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Villastraße 1, 70190 Stuttgart
Telefon 0711 99347-50
E-Mail stefan.moebius(at)lak-bw.de
Internet www.lak-bw.de

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als pdf zum Download.

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