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Apotheker/innen mit ausländischer Berufsqualifikation schließen C1-Deutschkurs erfolgreich ab

15.04.2019

15 Apotheker/innen haben den neun wöchigen Kurs „Fachsprache Pharmazie – C1-Deutschkurs für Apotheker/innen mit im Ausland erworbener Berufsqualifi-kation“ der Landesapothekerkammer (LAK) Baden-Württemberg erfolgreich absolviert.


Das Pilotprojekt der LAK in Kooperation mit dem Pharmazeutischen Institut und dem Sprachlehrinstitut der Universität Freiburg begann bereits im Februar. In insgesamt 212 Unterrichtsstunden haben die Teilnehmer die deutschen Sprach- und Fachsprachenkenntnisse von einem Referententeam aus Sprachwissenschaftlern/innen und Apotheker/innen vermittelt bekommen.

 

Der Kurs richtete sich an alle Apotheker/innen, die ihre Apothekerausbildung im Ausland absolviert haben. Um auch in Deutschland als Apotheker arbeiten zu dürfen, be-nötigt man eine staatliche Anerkennung des Bildungsabschlusses. Unter anderem gehört dazu, die deutsche Sprache fließend zu sprechen. Diese Sprachkenntnisse werden in der C1-Fachsprachenprüfung geprüft. Ziel des C1-Deutschkurses ist es deshalb, die Deutschkenntnisse zu erwerben und die Teilnehmer somit bestmöglich auf die Fachsprachenprüfung vorzubereiten.

 

Der Deutschkurs gliedert sich in einen allgemein- und einen fachsprachlichen Teil. Beim allgemeinsprachlichen Kursteil wurden die Teilnehmer mit dem Wortschatz vertraut gemacht. Dabei kamen vor allem Texte aus dem pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Bereich zum Einsatz. Diese Kenntnisse wurden im fachsprachlichen Teil vertieft. Dieser konzentrierte sich auf die sprachlichen Begrifflichkeiten und Feinheiten im Bereich Pharmazie.

 

Der Sprachkurs bereitet die Teilnehmer aber vor allem auf die sprachlichen Herausforderungen in der öffentlichen Apotheke vor. „In der Apotheke ist die Kommunikation mit Patienten und Kollegen sehr wichtig. Mit diesem Kursangebot wollen wir Apotheker/innen mit im Ausland erworbener Berufsqualifikation unterstützen, damit sie im Apothekenalltag zurechtkommen.“, so Silke Laubscher, Vizepräsidentin der LAK Baden-Württemberg. Zum einen leistet die Apothekerkammer damit einen Beitrag zur Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland zum anderen profitiert dadurch der Berufsstand.

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