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#HolDenOberbürgermeister: Heidelbergs Oberbürgermeister besucht Linden Apotheke

29.11.2019

Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg erklärt, wie wichtig örtliche Apotheken sind

Mit dem Internetportal #HolDenOberbürgermeister bietet Heidelberg als erste Stadt in Deutschland ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, den Oberbürgermeister an einen Ort innerhalb von Heidelberg zu holen und damit sein Augenmerk auf bestimmte Projekte zu lenken, die den Bürgerinnen und Bürgern in Bezug auf Heidelberg besonders am Herzen liegen. Projekte, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums die meisten Stimmen erhalten, werden von Oberbürgermeister Professor Dr. Eckart Würzner persönlich besucht.

Silke Laubscher, Apothekerin in der Linden Apotheke Heidelberg und Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, hatte auf dem Internetportal #HolDenOberbürgermeister ein Projekt eingestellt. Um weiterhin die Versorgung durch die örtlichen Apotheken sicherzustellen, ist es ihr ein Anliegen, dem Oberbürgermeister ihrer Heimatstadt Heidelberg die Wichtigkeit der örtlichen Apotheken für die Bevölkerung und die Ortsstrukturen sowie die Gründe für den deutschlandweiten Rückgang der Apotheken näherzubringen:

Öffentliche Apotheken sind unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland. Trotzdem sinkt die Zahl der Apotheken kontinuierlich. „Die örtliche Apotheke gehört für die meisten Menschen zum Stadtbild dazu. In Heidelberg ist die Versorgung mit derzeit 46 Apotheken sichergestellt. Doch schaut man sich die Entwicklung in Baden-Württemberg an, stellt man fest, dass ein deutlicher Rückgang der Apotheken zu verzeichnen ist. Das bedeutet, dass die Wege für die Patienten/-innen immer weiter werden, um fachkundige Beratung zu Arzneimitteln von Mensch zu Mensch zu erhalten“, erläuterte Silke Laubscher beim Vor-Ort-Termin mit Oberbürgermeister Professor Würzner an ihrem Arbeitsplatz in der Linden-Apotheke in Heidelberg.

Silke Laubscher erklärte, dass die örtlichen Apotheken auch nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen für die Bevölkerung da sind. „Auch wenn es zu immer größeren Lieferengpässen bei der Versorgung mit Arzneimitteln kommt, versuchen wir in den Apotheken eine Lösung für den Patienten zu finden, so dass die Arzneimitteltherapiesicherheit nicht beeinträchtigt wird“, so Laubscher. Die Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer zeigte auf, dass Apotheken bereits seit vielen Jahren digital arbeiten. Mit dem derzeit in Stuttgart und Tuttlingen gestarteten Modellprojekt GERDA (Geschützter eRezept-Dienst der Apotheken) ist die baden-württembergische Apothekerschaft Vorreiter in Sachen elektronisches Rezept.

„Heidelberg zählt mit dem Universitätsklinikum und renommierten Einrichtungen wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen zu den weltweit besten und bekanntesten Medizinstandorten. Zu einer hervorragenden medizinischen Versorgung gehören aber auch Apotheken vor Ort mit Beratung und Service für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind ein zentraler Baustein der Gesundheitsversorgung.“ Mit diesem Zitat nimmt Oberbürgermeister Professor Würzner auch an der Bürgermeister-Aktion der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) teil. Mit der Teilnahme an dieser Aktion setzt er sich für bessere Bedingungen für den pharmazeutischen Nachwuchs in der Apotheke ein.

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