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PTA und PKA: halten die Apotheke am laufen

16.06.2010

Die vielen unterschiedlichen Aufgaben in Apotheken teilen sich Apotheker, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA).

Die Pharmazeutisch-technische Assistentin, kurz PTA genannt, hat nach der Mittleren Reife zwei Jahre das Berufskolleg für PTA besucht. Nach einem weiteren halben Jahr darf sie als ausgebildete PTA z.B. dem Kunden Arzneimittel aushändigen, den Apotheker bei der Herstellung der Medikamente unterstützen und chemische Untersuchungen im Labor durchführen. Beim Umgang mit Patienten und Arzneimitteln werden von einer PTA Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Apotheken sind Gesundheitszentren für Menschen mit unterschiedlichsten Fragen. Neben der Arzneimit-telversorgung nimmt die Beratung zu allgemeinen Gesundheitsfragen sowie Beratung zu gesunder Ernährung, Schönheit und Vitalität ständig zu. Das macht die Arbeit für eine PTA so abwechslungsreich. In der Apotheke werden auch individuelle Tees, Salben oder Cremes hergestellt – eine PTA, die rechte Hand des Apothekers, übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe der Herstellung vieler Spezialrezepturen, die nicht im Handel erhältlich sind. Die PTA prüft und beurteilt dabei die Qualität der Ausgangsstoffe und kennt die Vorschriften im Umgang mit Arzneimitteln.

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) absolvieren nach der Hauptschule oder Realschule eine dreijährige Ausbildung im dualen System. Eine ausgebildete PKA ist verantwortlich für den Arzneimittelvorrat und sorgt für eine verkaufsfördernde Präsentation der Waren im Verkaufsraum. Hier sind vor allem kaufmännisches Denken und Or-ganisationstalent gefragt. Von der PKA hängt vieles ab: Sie sorgt für den Nachschub der Arzneimittel, beschafft das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt und unterstützt den Apotheker bei seiner Arbeit. Die PKA managt die Warenwirtschaft, übernimmt Vertretergespräche, gestaltet die Schaufenster sowie die Präsentation der Waren im Verkaufs-raum.

Familienfreundlichkeit und qualifizierte Arbeit ist in der Apotheke wie an sonst kaum einem Arbeitsplatz gegeben. Von den 20.631 Beschäftigten in baden-württembergischen Apotheken sind 18.354 Frauen – das ergibt nahezu 90 Prozent. Nahezu die Hälfte der Beschäftigten nimmt die Möglichkeit der Teilzeitarbeit wahr. Gute Jobaussichten und eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt Gesundheit machen den Arbeitsplatz Apotheke zusätzlich interessant.

Am 17. Juni ist Tag der Apotheke: Pharmazie - genau mein Ding


Ihre Interviewwünsche und Rückfragen richten Sie bitte an:
Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
Stefan Möbius, Pressesprecher, T.: 0711 99347-50 oder unter presse(at)lak-bw.de

Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V.
Carmen Gonzalez, Pressesprecherin, T.: 0711 22334-77 oder unter
presse(at)apotheker.de

Diese Presseinformation gibt es hier als pdf zum Download

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